5 Tipps um den perfekten Hochzeitsfotografen zu finden(geschrieben für die Braut)
Dein Hochzeitstag.
Dieser besondere Tag, von dem Du schon geträumt hast, als Du ein kleines Mädchen warst. In die Kirche gehen, in einem schönen Kleid, zu den Klängen der ausgewählten Musik im Hintergrund. Nach all den Stunden der Planung solltest Du sicherstellen, dass alle wertvollen Momente für die Ewigkeit eingefangen werden. Denk daran: Du kaufst nicht nur eine Dienstleistung, sondern investierst in die Erinnerungen an Deine Hochzeit. Such Dir daher Deinen Fotografen, dessen Stil zu Deiner Vorstellung passt, in Ruhe und rechtzeitig aus.
Wie genau findest Du Deinen idealen Hochzeitsfotografen? Hier sind 5 Tipps dazu.
1. Stil Schau Dir das Portfolio potentieller Fotografen auf deren Webseiten genau an. Verbring genügend Zeit damit, besprich Dich mit Deinem Freund und vergleicht die Angebote gemeinsam. Nehmt die Fotografen in die engere Auswahl, die Eurem Geschmack am ehesten entsprechen. Fragt Euch: erzählen die Fotos eine Geschichte? Gefallen Euch die Bildgestaltung und die Auswahl der Motive? Wie setzt der Fotograf die Beleuchtung? Wie nutzt er die Schärfe? Entstehen Emotionen in Euch?
Es gibt unterschiedliche Stile in der Fotografie. Frag Dich deshalb: Welchen Stil bevorzugst Du? Gefällt Dir eher die traditionelle Hochzeitsfotografie im Park? Traditioneller Stil heißt: sorgfältig gestellte Aufnahmen mit dem Paar vor schönem Hintergrund. Oder möchtest Du lieber etwas Ausgefallenes und einen moderneren Stil? Dann kannst Du von manchen Fotografen eine journalistische Begleitung mit einigen geposten Aufnahmen erhalten, die jedoch nicht traditionell wirken. Das heißt: der Fotograf begleitet Euch unauffällig, macht Momentaufnahmen, verfolgt die Dramaturgie Eures Hochzeitstages und zusätzlich werden behutsam Anweisungen gegeben, so dass einige gestellte Aufnahmen dabei sind, die authentisch wirken. Ihr merkt selbst anhand der Beispielbilder auf den Webseiten der Fotografen, welche Stimmung in Euch entsteht. Wenn Ihr Euch in den Bildern des Fotografen erkennen könnt, sollte dieser in die engere Auswahl genommen werden. Wenn dies nicht der Fall ist, dann sucht auf jeden Fall weiter. Am wichtigsten ist, dass die Bilder des Fotografen Euch emotional berühren, denn mit Eurer Entscheidung legt Ihr fest, wie die Erinnerungen vom Fotografen gesehen werden und hinterher auch in Euch entstehen.
2. Was für Bilder es? Überlegt ob ihr digitale Bilder möchtet oder lieber den traditionellen 35mm Film. Digitale Bilder lassen sich leichter bearbeiten und können sowohl jederzeit ausgetauscht, als auch im Internet gezeigt werden. Der traditionelle Film hat jedoch einen sehr klassische zeitlosen „Look and Feel", der sich nicht so in digitaler Form replizieren lässt. Denkt darüber nach, was Ihr mit den Erinnerungen machen möchtet (Album, Hochzeits-Homepage, Blog, Facebook, Smartphone?). Die meisten Fotografen arbeiten heute exklusiv digital, Fotografen mit 35mm Film lassen sich kaum noch finden. Das Medium (digital oder Film) ist jedoch völlig unabhängig vom fotografischen Stil (s. Punkt 1).
Meine Anmerkung: Wir haben schon vor dem digitalen Zeitalter fotografiert und somit können wir auch noch analog fotografieren, sofern dies gewünscht wird. Unser Partner dabei ist Kodak (sowohl in Schwarz-Weiß, als auch in Farbe).
3. Budget/Geld Bevor Ihr Euer Budget für den Hochzeitsfotografen festlegt, schaut Euch um und erhaltet ein Gefühl für Preis und Leistung. Es gibt Fotografen, die für 300,00 Euro weit fahren, 12 Stunden fotografieren und dem Kunden dann 2500 Bilder geben. Wenn Du Dir das wünschst, kannst Du das in Betracht ziehen. Entscheide Dich aber vorher, welchen Stellenwert die Fotografie für Dich hat und vergleiche Äpfel mit Äpfeln. Das ist bei der Hochzeitsfotografie extrem schwierig, deshalb versuche ich objektiv zu helfen und gebe diese Tipps. Denk darüber nach, wie viel Du bereit bist, an Kosten für Deine Erinnerungen zu investieren und setze es ins Verhältnis zu den anderen Ausgaben der Hochzeit. Überlege Dir, wie lange Du fotografisch begleitet werden möchtest, denn das verändert den Aufwand des Fotografen und somit den Preis. Vergleiche die Details der angebotenen Fotografen: kommt einer alleine oder mit Assistent? Fotografieren dann beide oder nur einer? Wie ist die Bildbearbeitung? Welche Produkte bietet der Fotograf an – Alben, gerahmte Bilder, und welche Qualität haben diese Produkte? Wie lange dauert es, bis die Bilder fertig sind? Werden Sie online gezeigt? Hat der Fotograf einen Blog? Welche Rechte habe ich, meine Bilder online zu verwenden? Welche Auflösung haben die Bilder? Erhalte ich die Bilder in digitaler Form? Wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Gute Arbeit hat ihren Preis, aber auch ihren Wert.
4. Erfahrung Natürlich nimmt ein erfahrener Fotograf andere Preise als ein Anfänger. Fotografen sind Künstler und deshalb kommen in der Branche extreme Preisunterschiede zustande. Allerdings gibt es Vor- und Nachteile für jedes Spektrum. Ein Neuling ist riskanter, aber eventuell engagierter als der Fotograf mit 35 Jahren Berufserfahrung, und der Neuling macht Dich letzten Endes vielleicht zu einem niedrigeren Preis glücklich. Doch wie so oft im Leben ist auch hier Erfahrung durch nichts zu ersetzen, und das kostet meist seinen Preis. Glücklicherweise sieht man das sehr gut an den Beispielbildern und meist auch an der Online-Präsentation eines Fotografen. Viele fotografieren alles: von Industrie bis Travel bis hin zu Erotik, Architektur und Hochzeiten. Jeder muss für sich entscheiden, ob er lieber einen Spezialisten möchte oder einen Generalisten. Sehr oft sind gerade die Künstler mit journalistischem Stil die besten Hochzeitsfotografen, da sie die daran gewöhnt sind, aus der Situation heraus hervorragende Aufnahmen zu erstellen.
5. Engagement-Shooting/Portrait Meine Anmerkung: Ich persönlich liebe das Engagement-Shooting (=Verlobungs-Shooting) und wir bieten es immer in unserem Tages-Paket mit an.
Engagement-Fotos zeigen die tolle Beziehung zwischen dem Paar und kommen meist sehr gut an. Das Shooting gibt dem Fotografen die Möglichkeit, eine positive Chemie zwischen sich und dem Paar aufzubauen, was sich dann in entspannten und oft einfacheren Bedingungen beim Hochzeitsshooting auszahlt. Natürlich geht es aber auch ohne vorheriges Engagement-Shooting. Die Erfahrung zeigt schlichtweg, dass sich das vorherige, intensivere Kennenlernen bewährt und deshalb ist dies ein besonders guter Tipp.
Alle oben genannten Tipps sollen Dir eine Stütze bei Deiner Entscheidung bei der Wahl des für Dich besten Hochzeitsfotografen sein. Das müssen nicht wir sein! Der wichtigste Tipp ist immer noch: beachte den Stil des Fotografen und schau persönlich, ob die Chemie zwischen Euch stimmt. Ihr müsst Euch vertrauen können. Die Fotos sollen Eure Momente so einfangen, dass Sie Euren Erinnerungen entsprechen und Euch gefallen. Dazu musst Du Dich selbst in den Beispielfotos des Fotografen wiedererkennen können. Stell sicher, dass Du Deinen Fotograf und seine Arbeit in Dein Herz geschlossen hast. Dann wirst Du sicherlich später Dein Hochzeitsalbum öffnen und Dich gerne erinnern, was für ein perfekter Tag Dein Hochzeitstag war. Manchmal kommt auch eine Träne hoch – das ist erlaubt.
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